Langes Leben für schwarze Hoodies

Hoodywood.de offeriert coole Kapuzenpullover und ganz gleich ob dezent, frech oder sportlich, fast alle gibt es auch in schwarz! Denn black is beautiful. Allerdings verlangt die dunkelste aller Farben in manchen Punkten besondere Aufmerksamkeit. Etwa hinsichtlich der Pflege.


Schwarz gehört zu den Schnelldreherfarben bei allen Kleidungsstücken, außer Anzughemden. Und Brautkleidern! ;) Ansonsten ist schwarz extrem angesagt, was natürlich auch für Kapzenpullis gilt. Neben seiner dezenten Anmutung hat die Farbe auch den Vorteil, dass sie sich gut kombinieren lässt und sich mit keinem anderen Farbton 'beißt'. Außer vielleicht mit schwarz selber. Zumindest kann es unter Umständen Probleme geben. Hierzu aber erst einmal ein paar physikalische Erklärungen.

Schwarz ist genaugenommen stets Dunkelgrau, oder ein anderer dunkler Ton, meist Dunkelblau oder Dunkelrot. Denn, ein im physikalischem Sinne reines Schwarz würde kein Licht reflektieren. Wäre das der Fall, ließen sich keinerlei Falten oder Kanten erkennen. Etwas wirklich Schwarzes ist nämlich nur etwas, das jegliches Licht verschluckt. Doch weil ein solches Nichts ein Ding der Unmöglichkeit ist, zumindest auf der Erde, sind schwarze Kleidungsstücke genau genommen nur näherungsweise schwarz.

Kapuzenpullover Edition 2018

Und hier kommen wir zum Problem. Was ohne direkten Vergleich vollkommen schwarz wirkt, kann sich gegen ein anderes Kleidungsstück, als Dunkelblau oder Dunkelrot erweisen. Im schlimmsten Fall wirkt das dann unpassend oder sogar billig.

Verstärkt wird der Effekt noch durch Auswaschungen, die die Sachen nicht nur heller machen, sondern meist auch den jeweiligen Farbstich stärker hervortreten lassen. Dann scheint die Hose, die schon einige Waschgänge hinter sich hat, im Vergleich zum neuen Hoodie plötzlich ziemlich verblichen. Noch schlimmer kann es sein, wenn beide Teile bereits etwas älter sind und das eine eher rötlich, das andere eher bläulich schimmert. Solche Kleidungsstücke lassen sich dann eventuell nicht miteinander kombinieren, auch wenn sie vordergründig schwarz sind und so eigentlich gut zusammen passen würden.

Auswaschungen oder das Verbleichen der Sachen lassen sich aber nicht immer verhindern. Bei Schwarz jedoch treten die Effekte stärker zutage als bei anderen Farben; beziehungsweise fallen sie hier mehr ins Gewicht. Nichtsdestoweniger lässt sich durch schonende Wäsche die Farbbeständigkeit erhöhen. Dabei gelten für Kapuzenpullover keine anderen Vorkehrungen als für sonstige Kleidungsstücke.

Auch hier gilt: aggressive Waschmittel sind der Feind der Farbe. Vollwaschmittel enthalten Bleiche, die der Färbung zusetzen. Und nicht nur das! Die ausgewaschene Färbung tönt dann unter Umständen die anderen Sachen in der Trommel und hinterlässt dunkle Flecken. Plötzlich ist der weiße Pullover leicht scheckig, was meist nur auf geringe Begeisterung trifft. Was für ein blütenreienes Weiß also gut ist, wirkt bei Schwarz zerstörerisch. Deswegen sollte man Dunkles nicht nur getrennt von Hellem waschen, sondern auch niemals Vollwschmittel dazu verwenden.

Hier empfehlen sich Color- und Feinwaschmittel. Wer viel Schwarzes hat und regelmäßig einen ganze Trommel davon zusammen bekommt, kann auf speziell für schwarze Kleidung angepasste flüssige Waschmittel zurückgreifen. Die schonen das dunkle Unbunt. Doch auch bei diesen Mitteln kann es nicht schaden, sparsam mit ihnen umzugehen. Wenn möglich ist ein Waschgang mehr besser als eine höhere Dosis des Reinigungsmittels. Und, Schonprogramme, die meist mit etwas mehr Wasser arbeiten, helfen ebenso die dunkle Färbung zu erhalten.

Hoodywood Kapuzenpullover in schwarz

Oftmals ist die Wäsche jedoch gar nicht so stark verschmutzt, dass die volle Chemiekeule angewendet werden muss. Und eine höhere Dosierung als auf der Verpackung angegeben sollte man sowieso immer vermeiden. Der alte Trick, Dunkles 'auf links' zu waschen, kann gleichsam nützlich sein, um die Farbe zu erhalten.

Ebenso wie man die Sachen nach Beendigung des Waschvorgangs nicht lange in der Trommel liegen lassen sollte, empfiehlt es sich, sie beim Aufhängen wieder 'auf rechts' zu wenden. Während Ersteres beim Trockenen in der engen, stickigen Trommel zu Stockflecken führt, verhindert Zweites dass Flecken an der eigentlichen Außenseite entstehen und dann ausgebürstet werden müssen.

Zwar dürfte das Ausbürsten nicht gleich sichtbare Spuren am Stoff hinterlassen. Doch wer jedes Mal nach dem Waschen noch intensiv am Material reibt, macht es - mal ganz abgesehen vom unnötigen Aufwand - ganz sicher nicht besser.

Mit der richtigen Pflege gibt es also keinen Grund, sich schwarz zu ärgern.